Leistung · Barrierefreie Websites

Barrierefreie Websites, gebaut statt nachgerüstet.

Eine Website ist erst dann gut, wenn alle sie nutzen können: mit Tastatur, mit Screenreader, mit Vergrößerung oder mit wenig Zeit. Wir bauen Websites für Schulen, Kommunen und Unternehmen BITV-orientiert nach WCAG 2.1 AA und, wo das BFSG greift, BFSG-konform, ohne Overlay und mit eigenen Bausteinen, die auch im Quelltext halten, was die Oberfläche verspricht. Bestehende Websites prüfen wir und rüsten sie nach, auch wenn sie nicht von uns stammen. Aus der Region Augsburg und München, für Auftraggeber in ganz Deutschland.

Maßstab

Woran wir unsere Arbeit messen

WCAG 2.1 AA

... ist unser Prüfmaßstab, abgeleitet aus EN 301 549 und BITV 2.0. Wir arbeiten BITV-orientiert, Kriterium für Kriterium.

Null Overlays

Barrierefreiheit entsteht bei uns im Quelltext und nicht in einem Zusatzfenster, das über die Seite gelegt wird.

Seit 2009

... bauen wir Websites für Schulen, Verwaltungen und Unternehmen und führen sie über Jahre weiter. Barrierefreiheit gehört bei jedem Neubau dazu, ohne Aufpreis.

>200 Websites

... betreuen wir laufend mit Updates, Sicherungen und Support. So bleibt die Barrierefreiheit auch nach dem Launch erhalten.

Einordnung

Wer muss was? Die Pflichten auseinandergehalten.

Für eine Schule gilt ein anderes Gesetz als für einen Onlineshop, und beide werden im Netz ständig verwechselt. Hier die Einordnung, wie wir sie für unsere Auftraggeber vornehmen. Sie ersetzt keine Rechtsberatung, spart aber die meisten Missverständnisse.

Öffentliche Schulen sind öffentliche Stellen. Für ihre Websites gilt deshalb das Barrierefreiheitsrecht des jeweiligen Bundeslandes, das die EU-Richtlinie für Websites öffentlicher Stellen umsetzt und sich inhaltlich an BITV 2.0 und EN 301 549 orientiert. Die Pflicht besteht nicht erst seit dem BFSG, sondern schon seit 2019 bzw. 2020. Dazu gehören eine Erklärung zur Barrierefreiheit mit Kontaktweg für Rückmeldungen und je nach Land Informationen in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache. Wir bauen die Schulwebsite so, dass sie diese Anforderungen trägt, und das Kollegium lernt bei der Einweisung, sie im Alltag nicht wieder abzubauen.

Schulwebsites ansehen · Preise für Schulen

Haltung

Barrierefreiheit lässt sich nicht einschalten.

Es gibt Werkzeuge, die versprechen Barrierefreiheit per Skript: ein Symbol in der Ecke, ein Menü mit Schriftgrößen und Kontrastschaltern, fertig. Diese sogenannten Overlays verändern aber nicht die Website darunter. Ein Button ohne Beschriftung bleibt für den Screenreader stumm, ein Menü, das nur mit der Maus aufgeht, bleibt für Tastaturnutzer verschlossen. Deshalb bestehen solche Lösungen formale Prüfungen regelmäßig nicht, und viele Betroffene schalten sie als Erstes wieder ab.

Wir setzen dort an, wo Barrieren entstehen: im Design, im Quelltext und bei der Pflege. Das ist mehr Arbeit beim Bauen, spart aber jede spätere Reparatur und hält auch dann noch, wenn die Redaktion die hundertste Seite anlegt.

  • Im Designsystem verankertFarben, Schriftgrößen und Abstände sind so festgelegt, dass Kontraste stimmen, bevor die erste Seite entsteht.
  • Im Quelltext gelöstEchte Überschriften, echte Buttons, echte Tabellen. Hilfstechnik liest, was wirklich da ist, und nicht, was ein Skript darüberlegt.
  • In der Pflege gesichertLeitplanken im Backend sorgen dafür, dass neue Inhalte die Standards halten, ohne dass jemand die WCAG auswendig kennen muss.

Grundlagen

Was die WCAG verlangt, in einem Satz pro Prinzip

Hinter den Prüfkriterien stehen vier einfache Fragen. Wer sie für jede Seite mit Ja beantworten kann, ist auf dem richtigen Weg.

  • WahrnehmbarKann jeder die Inhalte erfassen, auch ohne Bilder zu sehen oder Tonspuren zu hören? Dafür braucht es Alternativtexte, Untertitel und ausreichende Kontraste.
  • BedienbarFunktioniert alles auch ohne Maus? Menüs, Formulare, Kalender und Filter müssen per Tastatur erreichbar sein, mit sichtbarem Fokus.
  • VerständlichFindet man sich zurecht? Das setzt klare Sprache, eine vorhersehbare Navigation und Fehlermeldungen voraus, die sagen, was zu tun ist.
  • RobustFunktioniert die Seite mit Screenreader, Vergrößerung und künftigen Browsern? Das gelingt mit sauberem, standardkonformem Code statt mit Tricks.

Umsetzung

Sechs Stellen, an denen Barrierefreiheit entschieden wird.

Barrierefreiheit ist keine einzelne Funktion, sondern eine Summe vieler kleiner Entscheidungen. Diese sechs treffen wir bei jedem Projekt bewusst, und zwar bevor jemand danach fragt.

  • Kontraste mit ReserveAlle Farbkombinationen im Designsystem sind vorab geprüft, auch für Text auf Bildern und für Zustände wie „deaktiviert“. Die Redaktion kann gar keine ungeprüfte Farbe wählen.
  • Tastatur und FokusJedes Element ist per Tab erreichbar, der Fokus ist deutlich sichtbar, und ein Sprunglink führt direkt zum Inhalt. Menüs und Aufklapper öffnen sich auch per Tastatur.
  • Struktur, die Hilfstechnik lesen kannEine H1 pro Seite, eine lückenlose Überschriftenfolge, Landmarken für Kopf, Navigation, Inhalt und Fuß. Screenreader-Nutzer springen damit so schnell wie andere Menschen mit den Augen.
  • Formulare, die helfenSichtbare Beschriftungen statt Platzhaltertext, Pflichtfelder klar gekennzeichnet, Fehlermeldungen direkt am Feld und in Worten. Das gilt für Kontaktformulare genauso wie für Anmeldestrecken.
  • Eigene Bausteine, sauber gebautUnsere Elementor-Widgets erzeugen semantisches HTML: Das FAQ ist ein echtes Aufklapp-Element, Vergleiche sind echte Tabellen mit Kopfzellen. Wo Standard-Bausteine schwächeln, ersetzen wir sie.
  • Bilder, Videos, BewegungAlternativtexte als Pflichtfeld, Videos mit Untertitelmöglichkeit, keine automatisch startenden Karussells. Animationen richten sich nach der Einstellung „Bewegung reduzieren“.

Gestaltung

Barrierefrei heißt nicht grau.

Viele verbinden Barrierefreiheit mit blassen Behördenseiten, großen Schriften und wenig Gestaltung. Das ist ein Missverständnis. Eine gute Kontrastregel lässt reichlich Raum für eine starke Marke, und eine klare Struktur wirkt nicht nüchtern, sondern souverän. Zugänglichkeit trifft Anspruch.

Unser Grafiker gestaltet von Anfang an mit den Regeln statt gegen sie. Farben werden nicht nachträglich abgedunkelt, sondern so gewählt, dass sie auf jedem Hintergrund tragen. Das Ergebnis ist eine Website, die man gerne ansieht und die trotzdem niemanden ausschließt.

  • Design aus dem eigenen HausDie Regeln der Barrierefreiheit fließen in den ersten Entwurf ein und nicht erst in die Korrekturschleife.
  • Marke bleibt MarkeIhre Farben bleiben erkennbar. Wo eine Hausfarbe für Text zu hell ist, bekommt sie eine passende Schwester für Schrift und Buttons.
  • Schnell für alleSchlanke Bausteine und Schriften vom eigenen Server helfen allen, besonders Menschen mit älteren Geräten oder schwacher Verbindung.
Barrierefrei heißt nicht grau: Hausfarben werden auf Kontrast geprüft, eine zu helle Farbe bekommt für Text eine dunklere Variante, und die Website bleibt farbig und markentreu

Pflege

Barrierefrei wird eine Website beim Bauen. Barrierefrei bleibt sie beim Pflegen.

Die meisten Barrieren entstehen nicht beim Launch, sondern in den Monaten danach: ein Bild ohne Alternativtext, eine fett gesetzte Zeile statt einer Überschrift, ein Link, der nur „hier“ heißt, oder ein eingescanntes PDF. Niemand macht das absichtlich, es fehlt nur die Leitplanke.

Deshalb bauen wir diese Leitplanken direkt ins Backend. Die Redaktion arbeitet mit fertigen Bausteinen, deren Farben, Überschriften und Abstände schon stimmen. Wo eine Angabe fehlt, erinnert das System daran, bevor die Seite online geht. Bei der Einweisung Ihres Teams zeigen wir die fünf Handgriffe, auf die es im Alltag ankommt.

  • Pflichtfelder statt AppelleAlternativtext, Linkziel, Dokumentsprache: Was fehlt, fällt beim Speichern auf und nicht erst bei der Prüfung.
  • Bausteine mit festen RegelnÜberschriftenebenen und Farbkombinationen sind im Baustein festgelegt. Frei gestalten geht, Barrieren einbauen geht nicht.
  • Einweisung mit PraxisbezugIn der Einweisung geht es um Ihre Inhalte und nicht um Theorie: Bild einfügen, Tabelle anlegen, PDF prüfen.

Erklärung & Feedback

Die Erklärung zur Barrierefreiheit: ehrlich statt geschönt.

Öffentliche Stellen müssen auf ihrer Website erklären, wie barrierefrei sie ist, was noch fehlt und wie man Barrieren melden kann. Viele Erklärungen im Netz sind aus Vorlagen kopiert, behaupten volle Konformität und nennen keinen einzigen offenen Punkt. Das ist bei der ersten Beschwerde schwer zu halten.

Wir schreiben die Erklärung auf Grundlage unserer eigenen Prüfung: mit dem tatsächlichen Stand, den bekannten Einschränkungen, einem Zeitplan für deren Behebung und einem Feedback-Mechanismus, der von jeder Seite aus erreichbar ist. Sie bekommen den Text fertig formuliert und wissen genau, was drinsteht und warum.

  • Fertig formuliert übergebenAufbau nach den Vorgaben Ihres Bundeslandes, mit Stand-Datum und Angabe der Prüfmethode. Sie geben frei, wir veröffentlichen.
  • Feedback, das ankommtEin barrierefreies Formular für Rückmeldungen, das an die richtige Stelle geht. Im Footer jeder Seite verlinkt.
  • Platz für Leichte Sprache und DGSWir schaffen den festen, auffindbaren Ort für Informationen in Leichter Sprache und die Gebärdensprachvideos, samt barrierefreiem Videoplayer. Die Übertragung selbst übernehmen Fachleute dafür.

Dokumente

Das PDF ist oft die größte Barriere der ganzen Website.

Elternbriefe, Anmeldeformulare, Satzungen, Amtsblätter, Speisepläne: Gerade bei Schulen und Kommunen stecken viele wichtige Informationen in PDF-Dateien. Diese sind oft eingescannt oder ohne Struktur exportiert, und ein Screenreader liest daraus entweder nichts oder nur Zeichensalat. Auch für PDFs gilt die Barrierefreiheitspflicht.

Wir prüfen Ihren Dokumentenbestand, bereiten die wichtigen Dateien auf und sagen offen, welche Dokumente besser als normale Webseite erscheinen sollten. Für neue Dokumente bekommen Sie Vorlagen, mit denen barrierefreie PDFs direkt aus Word oder dem Satzprogramm entstehen, statt sie jedes Mal nachbessern zu müssen.

  • Bestand sichtenWelche Dokumente werden oft abgerufen, welche sind veraltet, welche sind Pflicht? Danach wissen Sie, wo sich die Arbeit lohnt.
  • AufbereitenTags, Lesereihenfolge, Alternativtexte, Dokumentsprache und Formularfelder. Geprüft nach den gängigen Kriterien für barrierefreie PDFs.
  • PDF oder Webseite?Viele Inhalte sind als Webseite besser aufgehoben. Sie lassen sich leichter pflegen, auf dem Handy leichter lesen und von Suchmaschinen leichter finden.

Bestand

Ihre Website ist schon online? Dann starten wir dort.

Wir arbeiten auch an Websites, die nicht von uns stammen. Welcher Weg sinnvoll ist, hängt davon ab, wie tief die Barrieren sitzen, und das sagen wir Ihnen nach dem Check offen.

Nachrüsten: Bei solidem Fundament werden einzelne Befunde wie Kontraste, Formularbeschriftungen und Tastaturbedienung gezielt behoben
Weg 1

Nachrüsten

Das Fundament ist solide, die Barrieren sitzen an einzelnen Stellen: Kontraste, Formulare, fehlende Beschriftungen, einzelne Bausteine. Wir beheben die Befunde im laufenden Betrieb und schreiben danach die Erklärung zur Barrierefreiheit neu. Der schnellste Weg, wenn die Grundlage trägt.

Prüfbericht zum Abarbeiten: alle Befunde mit Fundstelle und Lösungsweg, sortiert nach Dringlichkeit, umgesetzt von der eigenen IT oder Agentur
Weg 2

Prüfbericht zum Abarbeiten

Sie haben eine eigene IT oder eine Agentur, die die Umsetzung übernimmt. Dann bekommen Sie von uns einen Prüfbericht mit allen Befunden, sortiert nach Dringlichkeit und mit konkreten Hinweisen zur Behebung. Auf Wunsch prüfen wir danach nach.

Relaunch statt Flicken: Stecken die Barrieren im Theme oder System, entsteht eine neue Website, die von Grund auf barrierefrei gebaut ist
Weg 3

Relaunch

Die Barrieren stecken im Theme, im Seitenbaukasten oder im System selbst. Dann kostet Flicken auf Dauer mehr als ein sauberer Neuanfang. Im Relaunch wird Barrierefreiheit von Beginn an mitgebaut. Genau hier liegt unsere Stärke: bei großen, gewachsenen Websites.

Kostenloser Check

Wie barrierefrei ist Ihre Website heute? Wir sehen nach, kostenlos.

Sie nennen uns Ihre Website und bis zu drei Unterseiten, die Ihnen besonders wichtig sind, zum Beispiel ein Formular, den Terminkalender oder die Seite mit den meisten Downloads. Wir prüfen diese Seiten mit Tastatur, Screenreader und Prüfwerkzeugen und sehen nach, ob eine Erklärung zur Barrierefreiheit vorhanden ist und was sie verspricht.

Sie bekommen eine kurze, verständliche Befundliste mit den wichtigsten Barrieren und einer ehrlichen Einschätzung, ob Nachrüsten reicht oder ein Relaunch der bessere Weg ist. Das ist unverbindlich und ohne Verkaufsgespräch, wenn Sie keins wollen.

  • Startseite plus drei UnterseitenWir prüfen die Seiten, auf die es bei Ihnen wirklich ankommt, und nicht nur die Startseite.
  • Befunde statt PunktzahlKeine automatische Note, sondern konkrete Barrieren mit Fundstelle und dem Hinweis, wie schwer sie wiegen.
  • Auch für fremde WebsitesEgal, wer Ihre Website gebaut hat: Der Check funktioniert unabhängig davon.
Kostenloser Barrierefreiheits-Check: Startseite plus drei Unterseiten mit Tastatur, Screenreader und Prüfwerkzeugen geprüft, Ergebnis als Befundliste mit Fundstellen statt Punktzahl

Prüfung

Ein Prüfwerkzeug findet Fehler. Aber nicht alle.

Automatische Tests sind schnell und nützlich, übersehen aber genau die Barrieren, die Menschen am meisten stören: eine unlogische Reihenfolge, einen Alternativtext, der nichts sagt, oder ein Menü, das per Tastatur hängen bleibt. Deshalb prüfen wir in vier Durchgängen.

  • AutomatischPrüfwerkzeuge laufen über alle Seitentypen und finden fehlende Beschriftungen, Kontrastfehler und Strukturbrüche in großer Menge. Das ist der erste Filter, nicht das Urteil.
  • Per TastaturWir bedienen jede Vorlage ohne Maus: Menü, Suche, Formulare, Kalender, Filter. Wo der Fokus verschwindet oder hängen bleibt, notieren wir das.
  • Mit ScreenreaderStichproben mit gängigen Screenreadern auf Desktop und Smartphone zeigen, ob Überschriften, Links und Formulare verständlich vorgelesen werden.
  • Mit Vergrößerung und am HandyZoom auf 200 und 400 Prozent, Hochformat und Querformat, große Systemschrift. Inhalte müssen dabei vollständig bleiben und dürfen sich nicht überlappen.

Für eine formale Prüfung durch eine externe Prüfstelle bereiten wir Ihre Website vor und arbeiten die Befunde danach ab.

Ausblick

Die Norm zieht an. Wir bauen schon danach.

Die europäische Norm EN 301 549, auf die sich die deutschen Regelwerke beziehen, ist im September 2026 in einer neuen Fassung erschienen. Sie hebt den Maßstab von WCAG 2.1 auf WCAG 2.2 und bringt einige neue Kriterien mit, vor allem bei Bedienbarkeit und Formularen. Bis die neue Fassung offiziell gilt, bleibt die bisherige maßgeblich, aber wer heute neu baut, sollte nicht auf den Stichtag warten.

Deshalb berücksichtigen wir die neuen Kriterien der WCAG 2.2 bei neuen Projekten schon jetzt. Bestehende Websites, die wir betreuen, prüfen wir auf die Lücken und sagen Ihnen, was davon wirklich Arbeit macht und was nebenbei erledigt ist.

  • Ausreichend große KlickflächenButtons und Links brauchen eine Mindestgröße, damit man sie auch mit zitternder Hand oder am Handy sicher trifft.
  • Fokus, der sichtbar bleibtDer Tastaturfokus darf nicht hinter einer fixierten Kopfzeile oder einem Cookie-Banner verschwinden.
  • Formulare ohne WiederholungEinmal eingegebene Daten sollen nicht noch einmal verlangt werden, und Logins dürfen keine Rätselaufgaben voraussetzen.

Ablauf

Vom ersten Befund zur Erklärung

Ob Neubau, Relaunch oder Nachrüstung: Die Schritte sind dieselben, nur die Gewichte verschieben sich. Sie wissen jederzeit, wo Ihr Projekt steht.

  1. Check & Einordnung

    Kostenloser Check und Klärung, welche Pflicht für Sie gilt. Danach wissen Sie, wo Sie stehen und welcher Weg passt.

  2. Prüfung & Prüfbericht

    Alle Seitentypen in vier Durchgängen geprüft. Befunde nach Dringlichkeit sortiert, mit Fundstelle und Lösungsweg.

  3. Designsystem & Bausteine

    Kontraste, Typografie, Fokus und Bausteine werden festgelegt oder korrigiert. Damit sind die meisten Befunde an der Wurzel gelöst.

  4. Umsetzung & Inhalte

    Vorlagen, Formulare und Inhalte werden angepasst, wichtige PDFs aufbereitet und Leitplanken im Backend eingerichtet.

  5. Erklärung & Feedback

    Nachprüfung, Erklärung zur Barrierefreiheit auf Basis des tatsächlichen Stands und ein Feedback-Mechanismus auf jeder Seite.

  6. Einweisung & Betreuung

    Ihr Team lernt die wichtigsten Handgriffe. Danach prüfen wir auf Wunsch regelmäßig nach und halten die Erklärung aktuell.

Wie lange das dauert, hängt vor allem von Umfang und Ausgangslage ab. Einen verbindlichen Zeitplan bekommen Sie mit dem Angebot, nach der Prüfung.

Referenzen

Barrierefrei gebaut, täglich im Einsatz

Eine Auswahl von Websites, bei denen Barrierefreiheit von Anfang an Teil des Auftrags war.

Gymnasium · Grünwald bei München

Schulwebsite für das Gymnasium Grünwald

Ein Campus, der architektonisch Maßstäbe setzt – und eine Website mit eigenem Terminkalender, die genau diese Klasse zeigt.

  • Branche Gymnasium
Zum Projekt
Gymnasium · Leverkusen

Werner-Heisenberg-Gymnasium

MINT-Profil, bilinguales Programm, automatisch verknüpfte Fachkollegien und ein Kalender, der sich selbst aktualisiert.

  • Elementor
  • Webdesign
  • JetEngine
Gymnasium · Bergisch Gladbach-Bensberg

AMG Bensberg

Bunt, einladend, aufgeräumt: MINT und bilingualer Zweig klar gebündelt, Termine direkt aus dem Schulmanager.

  • Elementor
  • Webdesign
  • Schnittstellen
Berufliche Schule · Stuttgart

KSN Stuttgart

Berufsschule, Wirtschaftsgymnasium und Berufskolleg unter einem Dach – mit Terminkalender und News, die nach Schulzweig filtern.

  • Elementor
  • Webdesign
  • Plugin

Selbsttest

Sechs Fragen, die Sie in zehn Minuten selbst beantworten können

Sie brauchen dafür kein Prüfwerkzeug, nur Ihre Website und eine Tastatur. Jedes Nein ist ein Hinweis, genauer hinzusehen.

  • Kommen Sie nur mit der Tab-Taste durchs Menü?Legen Sie die Maus weg. Sehen Sie jederzeit, wo Sie gerade sind, und öffnen sich die Untermenüs?
  • Lässt sich Ihr wichtigstes Formular ohne Maus absenden?Einschließlich Auswahlfeldern, Datumsfeldern und der Fehlermeldung, wenn etwas fehlt.
  • Bleibt bei 200 Prozent Zoom alles lesbar?Drücken Sie Strg und Plus, bis der Browser 200 Prozent anzeigt. Nichts darf abgeschnitten sein oder übereinanderliegen.
  • Haben Ihre Bilder sinnvolle Alternativtexte?Nicht „Bild1.jpg“ und nicht „Foto“, sondern das, was auf dem Bild wichtig ist.
  • Sind Ihre PDFs mehr als eingescannte Seiten?Lässt sich der Text markieren und kopieren? Wenn nicht, liest ihn auch kein Screenreader.
  • Gibt es eine aktuelle Erklärung zur Barrierefreiheit?Mit Stand-Datum, offenen Punkten und einem Kontaktweg, der wirklich funktioniert. Für öffentliche Stellen ist sie Pflicht.

Häufige Fragen zur barrierefreien Website

Die Fragen, die uns Schulen, Verwaltungen und Unternehmen am häufigsten stellen, sind hier vorab beantwortet.

Was ist eine barrierefreie Website?

Eine Website, die Menschen mit und ohne Einschränkungen gleichermaßen nutzen können, also auch mit Tastatur, Screenreader, Vergrößerung oder Untertiteln. Maßstab in Deutschland sind die Kriterien der WCAG 2.1 Stufe AA, auf die die Norm EN 301 549 und die BITV 2.0 verweisen.

Muss unsere Schulwebsite barrierefrei sein?

Ja, wenn es sich um eine öffentliche Schule handelt. Schulen sind öffentliche Stellen, für sie gilt das Barrierefreiheitsrecht des jeweiligen Bundeslandes, und zwar schon seit 2019 bzw. 2020 und nicht erst seit dem BFSG. Dazu gehören eine Erklärung zur Barrierefreiheit und je nach Land Informationen in Leichter Sprache und Gebärdensprache. Bei Schulen in freier Trägerschaft sehen wir uns den Einzelfall an. Mehr zu unseren Schulwebsites. Was das je nach Bundesland konkret heißt, steht in unserem Ratgeber zur barrierefreien Schulwebsite.

Gilt das BFSG für unsere Gemeinde?

Für den hoheitlichen Auftritt nicht. Dort gelten die Vorgaben Ihres Bundeslandes, die sich an BITV 2.0 und EN 301 549 orientieren. Relevant wird das BFSG dort, wo die Gemeinde wirtschaftlich am Markt auftritt, etwa bei Stadtwerken, Ticketverkauf oder Bäderbetrieb. Mehr zu unseren Websites für Kommunen.

Gilt das BFSG für unser Unternehmen?

Das BFSG gilt seit dem 28. Juni 2025 für digitale Angebote, über die Verbraucher Verträge abschließen, vor allem Onlineshops und Buchungsstrecken. Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz oder Bilanzsumme sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 100.000 Euro geahndet werden. Das ist eine Einordnung, keine Rechtsberatung. Im Zweifel klären wir mit Ihnen, ob Ihr Angebot betroffen ist. Für Shops siehe auch Handel & Onlineshops.

Reicht ein Barrierefreiheits-Plugin oder Overlay?

Nein. Overlays legen eine Bedienleiste über die Website, verändern aber nicht die Website darunter. Fehlende Beschriftungen, falsche Überschriften oder Menüs, die nur per Maus funktionieren, bleiben bestehen. Deshalb bestehen solche Lösungen formale Prüfungen regelmäßig nicht, und viele Betroffene empfinden sie eher als Hindernis.

Ist eine WordPress-Website mit Elementor überhaupt barrierefrei möglich?

Ja, wenn man weiß, wo die Standard-Bausteine schwächeln, und sie ersetzt. Wir arbeiten deshalb mit eigenen, semantisch gebauten Widgets und einem Designsystem mit geprüften Kontrasten. Entscheidend ist nicht das Werkzeug, sondern wie sauber damit gebaut wird.

Können Sie auch unsere bestehende Website barrierefrei machen, obwohl eine andere Agentur sie gebaut hat?

Ja. Wir prüfen die Website, beheben die Befunde oder liefern Ihrem bisherigen Dienstleister einen Prüfbericht zum Abarbeiten. Sitzen die Barrieren im Fundament, empfehlen wir ehrlich einen Relaunch.

Was prüft der kostenlose Barrierefreiheits-Check?

Die Startseite und bis zu drei Unterseiten Ihrer Wahl, mit Tastatur, Screenreader und Prüfwerkzeugen, dazu die vorhandene Erklärung zur Barrierefreiheit. Sie bekommen eine kurze Befundliste mit den wichtigsten Barrieren und unserer Einschätzung zum weiteren Weg. Der Check ist unverbindlich: jetzt anfordern.

Was muss in der Erklärung zur Barrierefreiheit stehen?

Der Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen, die nicht barrierefreien Inhalte mit Begründung, das Datum der Erstellung und der letzten Prüfung, ein Kontaktweg für Rückmeldungen und ein Hinweis auf das Durchsetzungs- oder Schlichtungsverfahren Ihres Bundeslandes. Wir schreiben die Erklärung auf Grundlage unserer Prüfung und halten sie auf Wunsch aktuell.

Müssen auch PDFs barrierefrei sein?

Ja, Dokumente auf der Website gehören dazu. Wir prüfen Ihren Bestand, bereiten die wichtigen Dateien auf und empfehlen, wo ein Inhalt besser als Webseite erscheint. Für neue Dokumente bekommen Sie Vorlagen, mit denen barrierefreie PDFs direkt entstehen.

Übersetzen Sie auch in Leichte Sprache oder Gebärdensprache?

Die Übertragung selbst übernehmen Fachleute dafür. Wir sorgen dafür, dass diese Inhalte auf Ihrer Website einen festen, gut auffindbaren Platz haben, mit barrierefreiem Videoplayer und klarer Verlinkung von jeder Seite.

Was ändert sich mit WCAG 2.2?

Die neue Fassung der EN 301 549 hebt den Maßstab auf WCAG 2.2 an. Neu sind unter anderem Mindestgrößen für Klickflächen, ein Fokus, der nicht verdeckt werden darf, und einfachere Anmeldungen. Bei neuen Projekten berücksichtigen wir diese Kriterien schon jetzt.

Ist eine barrierefreie Website auch besser für Google?

In der Regel ja. Saubere Überschriften, beschreibende Links, Alternativtexte und schnelle Ladezeiten helfen Suchmaschinen und KI-Systemen genauso wie Menschen mit Hilfstechnik. Barrierefreiheit ersetzt keine Suchmaschinenoptimierung, ist aber eine gute Grundlage dafür, auch für die KI-Sichtbarkeit.

Wie bleibt die Website nach dem Launch barrierefrei?

Durch Leitplanken im Backend, zum Beispiel Pflichtfelder für Alternativtexte und Bausteine mit festen Farb- und Überschriftenregeln, sowie durch eine Einweisung Ihres Teams. Im Rahmen der Betreuung prüfen wir auf Wunsch regelmäßig nach und aktualisieren die Erklärung.

Was kostet eine barrierefreie Website?

Bei einem Neubau oder Relaunch ist Barrierefreiheit bei uns fester Bestandteil und kein Aufpreisposten. Bei bestehenden Websites hängt der Aufwand davon ab, wie tief die Barrieren sitzen. Nach der Prüfung bekommen Sie ein verbindliches Angebot, Orientierung gibt unsere Preisseite.

Passt unser Vorhaben zu Ihnen?

Unsere Stärke liegt bei großen Websites mit vielen Inhalten, Formularen und eigenen Funktionen, also genau dort, wo Barrierefreiheit die meiste Sorgfalt braucht. Wenn Ihre Website kleiner ist, fordern Sie trotzdem gern den kostenlosen Check an. Wir sagen Ihnen ehrlich, welcher Weg sinnvoll ist.

Warum contixmedia

Barrierefreiheit ist bei uns kein Zusatzpaket. Sie ist Handwerk.

Wir verkaufen keine Plakette. Wir bauen Websites, die mit Tastatur, Screenreader und Lupe funktionieren.

  • Standard in jedem Projekt, ohne AufpreisBei Neubau und Relaunch ist Barrierefreiheit fester Bestandteil. Sie taucht in unserem Angebot nicht als eigener Posten auf.
  • Barrierefrei ab dem ersten EntwurfKontraste, Fokus und Lesereihenfolge legen unser Grafiker und die Entwickler gemeinsam fest, bevor gebaut wird. Nachrüsten müssen wir dann nichts.
  • Schulen und Kommunen sind unser AlltagFür sie ist Barrierefreiheit seit Jahren Pflicht. Die Erfahrung aus diesen Projekten steckt in jeder Website, die wir bauen.
  • Barrierefrei heißt auch: besser gefundenSaubere Struktur, Alternativtexte und klare Überschriften lesen Screenreader genauso wie Suchmaschinen und KI-Assistenten.
  • Ansprechpartner, wenn sich die Regeln ändernDie Anforderungen ziehen weiter an. Wir kennen Ihre Website und passen sie an, ohne dass Sie neu ausschreiben müssen.
  • Ein Mensch statt TicketnummerSie erreichen die Leute, die Ihre Website kennen, und bekommen spätestens am nächsten Werktag Antwort.

Lassen Sie uns nachsehen, wo Ihre Website steht.

Der kostenlose Check zeigt die wichtigsten Barrieren und den sinnvollsten Weg. Oder Sie sprechen direkt mit uns über Ihr Projekt, per Video oder bei Ihnen in der Region Augsburg und München.